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Hexenwahn und Aberglauben im Spiegel der Hermannstädter Gerichtsprotokolle des 17. Jahrhunderts

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Hexenwahn und Aberglauben im Spiegel der Hermannstädter Gerichtsprotokolle des 17. Jahrhunderts

Die europäische Hexenforschung versucht in den letzten Jahren, eine Erklärung für das in der frühen Neuzeit so vehement sich manifestierende Phänomen der Hexenverfolgung zu finden. Dabei hat sich ein neuer Ansatz herausgebildet, der die Ursprünge für dieses einzigartige Phänomen in dem von den gebildeten Schichten gepflegte magische Denken der Renaissance aufdeckt und zu erklären versucht. Ausgehend von diesem Ansatz untersucht der Beitrag ein Zeugenvernehmungsprotokoll aus einem Hexenprozess im Hermannstadt des16. Jahrhundert und analysiert die darin auftretenden Elemente des magischen Glaubens, der das Denken des frühneuzeitlichen Menschen in Siebenbürgen wie in Westeuropa gleichermaßen geprägt hat.

Schlüsselwörter: Hexenverfolgungen, Magie, Siebenbürgen, Zeugenvernehmungsprotokoll, Aberglauben, Hermannstädter Judikat.

Bibliografie
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